Mythologie vom „Rande der Welt“
...Die nordische Mythologie ist ein unergründliches Universum, ein Kosmos ohne Anfang und Ende, ganz wie die Ewigkeit selbst. Genau so muss die Mythologie vom „Rande der Welt“ sein: ein Reich, in dem die Nacht lang ist und die Zeit stillzustehen scheint.
Weder unter den Göttern noch unter den Sterblichen gibt es an Schönheit ihresgleichen wie die Göttin Freya!
Freya ist die Göttin der Liebe. Ihr Herz fließt über vor Zärtlichkeit und Mitgefühl.
Wenn Freya weint, fallen ihre Tränen auf die Erde und verwandeln sich in Gold; fallen sie ins Meer, so werden sie zu durchscheinendem Bernstein.
„Freyas Tränen“ ist ein Werk, das von einem Leuchten, einem Gefühl der Opulenz und von ästhetischem Charme durchdrungen ist und welches das Internet bekanntermaßen Gustav Klimt zugeschrieben hat. Doch es handelt sich um ein „Art-Fake“ – oder eleganter formuliert, um eine Mystifikation – und ob diese absichtlich geschah oder nicht, ist heute schwer festzustellen. Tatsächlich rufen die Verwendung von Blattgold und jene charakteristischen Haarwirbel auf gewisse Weise wahrhaftig Gustav Klimts „Goldene Periode“ ins Gedächtnis.
Doch die Schöpferin dieser Schönheit ist eine französische Künstlerin, über die das allmächtige Internet rein gar nichts weiß! Weder eine eigene Website noch gar ein Wikipedia-Eintrag! Nur ein Name: Anne-Marie Zilberman.
Puccinis kostbares Kleinod
...Und das Glanzstück jedes Soprans der Welt – die Arie „O mio babbino caro“, Laurettas Arie aus Giacomo Puccinis Oper „Gianni Schicchi“.
Eine Miniatur – gerade einmal zweiunddreißig Takte lang – juwelenhaft und kostbar; sie flirrt und funkelt mit jeder Note, wie ein edles Schmuckstück, das im Glanz seiner diamantgeschliffenen Facetten erstrahlt.